Sekt und Spiegeleier mit Speck

„Pro Siegfried“ lud zum ersten Bürgerfrühstück auf dem Nibelungenplatz ein.

Ausgelassene Stimmung und strahlender Sonnenschein machten das 1. Siegfrieds Bürger-Frühstück zu einem vollen Erfolg. Foto: Siegfried Rackwitz

Ausgelassene Stimmung und strahlender Sonnenschein machten das 1. Siegfrieds Bürger-Frühstück zu einem vollen Erfolg. Foto: Siegfried Rackwitz

Erdbeeren, Kirschen, belegte Brote, Salate, Kuchen – das alles gibt es am Nibelungenplatz im Siegfriedviertel nicht nur in den Geschäften zu kaufen und wenn Markt ist. Das alles und noch viel mehr brachten Anwohner des Quartiers zum ersten Bürgerfrühstück am Sonntag mit.

Rund 500 Nordstädter starteten auf dem vor wenigen Jahren sanierten Platz gemeinsam in den sonnigen Sonntag. „Nicht zu heiß, nicht zu kalt, gerade richtig“, bewertete Teilnehmerin Rita Barrels das Wetter. „Eine prima Möglichkeit, um den sozialen Zusammenhalt in unserem Stadtteil zu verbessern“, fand Jennifer Simic, die vor einem Jahr als Anwohnerin für einen sauberen Burgundenplatz geworben hatte.

Die 28-Jährige organisierte gestern mit André Hallbauer einen Malwettbewerb für Kinder. „Ich freue mich, dass so viele Bürger mitmachen und alle Generationen bei diesem ersten Frühstück vertreten sind, gerade auch viele Familien mit kleinen Kindern“, zog Siegfried Rackwitz, Vorsitzender des Bürgervereins „Pro Siegfried“, ein Fazit.

Er hatte die Idee zu dem Frühstück, das der Verein nun organisierte. Als Veranstalterwar Siegfrieds Bürgerzentrum mit im Boot. Am Samstagabend war der Nibelungenplatz noch voller parkender Autos, doch am Sonntagmorgen war der Platz geräumt. 20 Helfer – Vereinsmitglieder und weitere Bürger – bauten 80 Bierzeltgarnituren auf, die Teilnehmer am Frühstück brachten Tischdecken, Teller, Bestecke und ihr Frühstück mit – allerlei Leckereien vom Sekt zum Anstoßen bis zu Spiegeleiern mit Speck, die Andreas Zurek für seine Tischnachbarn und sich auf einem kleinen Gaskocher zubereitete.

Auch für ein kulturelles Programm hatte „Pro Siegfried“ gesorgt. Bezirksbürgermeister Wolfgang Pause fand das Engagement toll: „In zwei Jahren zum 90-jährigen Bestehen des Siegfriedviertels wird es bei einer Neuauflage noch voller“, sagte er voraus.

Text: Karsten Mentasti für die Braunschweiger Zeitung